Roboter Flippy, der neue Küchenassistent

Im Vergleich zu früher erleichtern uns viele Geräte den Küchenalltag. Angefangen beim Wasserkocher, über das Rührgerät bis hin zur Mikrowelle gibt es mittlerweile für fast jedes Kochmanöver ein Helferlein, welches die Arbeit erleichtert. Gar nicht mehr wegzudenken sind außerdem Kaffeemaschine und noch viel wichtiger: der Kühlschrank. Mit Großgeräten wie ihm wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland knapp neun Milliarden Euro umgesetzt, weltweit sind es mehr als 150 Milliarden Euro.

 

Der Kühlschrank gehört mittlerweile aber schon zur Grundausstattung einer jeden Küche. Da ist es anderen Geräten überlassen, die Arbeit eines leidenschaftlichen Kochs oder Hobbybäcker zu erleichtern. Sehr beliebt sind da vor allem Kombinationsgeräte, die sogenannten Universal-Küchenmaschinen oder wie man im Volksmund auch sagt „KitchenAid“. Die gleichnamige US-amerikanische Firma hat sich mit der Herstellung elektrischer Küchenmaschinen etabliert und ist auch in deutschen Haushalten gern gesehen. Übersetzt bedeutet „KitchenAid“ übrigens Küchenhilfe und tritt damit wohl den Nagel auf den Kopf. Die klassische „KitchenAid“ ist vor allem bei Back-Fans beliebt, doch gibt es sie natürlich auch von anderen Marken mit preiswerteren Preisen.

 

flippyFür den Hausgebrauch noch unerschwinglich ist vermutlich der neuste High-Tech-Küchenassistent: Flippy. Anfang März feierte er seinen Einstand in einer Filiale der Fast-Food-Kette CaliBurger. In Pasadena, Kalifornien ist er im Einsatz als Burgerbrater und sorgt dafür, dass die Buletten perfekt gegart und wahlweise mit Käse auf die Burger-Brötchen kommen. Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz lernt Flippy in seinem Küchenalltag stets dazu und kann womöglich bald noch an weiteren Stationen assistieren. Der hochmoderne Mitarbeiter aus dem Hause Miso Robotics hat allerdings auch seinen Preis: Flippy kostet 60.000 US-Dollar in der Einstiegsklasse. Dafür soll er aber die hektische Küchenatmosphäre auflockern und den menschlichen Mitarbeitern gezielt und tatkräftig unter die Arme greifen. Oder besser gesagt unter die Bratlinge. Diese müssen ihm allerdings erst von einem Menschen auf den Grill gelegt werden.

 

Den technischen Fortschritt merken wir aber nicht nur in der Küche. Auch in vielen anderen Sektoren erleichtert oder verbessert er Nutzung und Handhabung. Denn ein Stillstand kommt für die Entwickler nicht in Frage. So sind Roboter auch in der Gaming Welt vertreten, wie zum Beispiel „Min – die Roboterfrau“, die als Croupier tätig ist. Paradies Entertainment, die Entwickler von Min und ihren Kollegen, arbeiten derzeit an Casino Robotern, die sogar Small Talk beherrschen, ihren Gesichtsausdruck verändern und sogar lachen können.

 

Auch im Bereich Bildschirmauflösung hat sich so einiges getan, der Computer und Fernseher von früher ist heutzutage undenkbar. Vor allem für die vielen Gaming-Fans. Eine hohe Auflösung, nicht nur vom Bildschirm, sondern auch vom Spiel selbst, ist für Spielwahl und -Spaß wichtig. Natürlich ist auch für Filmfanatiker eine hohe Bildschirmauflösung, kombiniert mit immer besseren Surround-Systemen, das ultimative Filmerlebnis.

 

Noch ultimativer wird dieses Erlebnis mit der ebenfalls stets verbesserten Filmtechnik. Neue Kameras, aber auch neue Aufnahmemöglichkeiten selbst, wie beispielsweise Drohnen, sind dank des Fortschritts machbar. Doch wie geht es weiter? Wird Flippy bald Drohnen zum Supermarkt schicken, falls das Bratfett grade ausgegangen ist?

Dieser Fortschritt der Zukunft lässt sich eigentlich nur schwer in Worte fassen. Es ist durchaus denkbar, dass bald unser Essen aus dem 3D-Drucker kommt und Roboter wie Flippy nicht nur Burger braten, sondern uns in Restaurants das Essen auch gleich an den Tisch bringen. Die gewisse Abhängigkeit von der Elektronik, die damit einhergeht, ist für so manchen undenkbar und abschreckend. Für die meisten jedoch bietet sie Grund zur Freude und Aufregung davor, welche Erfindungen und Entwicklungen es bald geben wird. Vielleicht räumt sich die Spülmaschine dann ja endlich mal von selbst aus.

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